von Almaka
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Dinge, an die sich Hunde erinnern sollten

Ich werde nicht "Festbeißen und Todschütteln" mit Herrchens Unterhose spielen, wenn er auf der Toilette sitzt.

Der Mülleimer ist kein Dieb.

Ich werde meine Spielzeuge nicht hinter den Kühlschrank rollen.

Ich muß mir das Regenwasser aus dem Pelz schütteln, bevor ich ins Haus gehe.

Ich werde das Katzenfutter nicht wegfressen, weder vor, während oder nachdem die Katze es gefressen hat.

"Katzenklo-Einstreu" ist kein Futter.

Ich werde nicht nach den letzten sauberen Stellen des Teppichs suchen, wenn ich mich übergeben muß.

Ich werde mich nicht im Auto ubergeben.

Ich werde keine Socken mehr ankauen und sie danach im Garten vergraben.

Wenn wir Auto fahren, werde ich nicht darauf bestehen, dass das Fenster runtergekurbelt wird, egal ob es regnet oder nicht.

Ich werde meine Menschen nicht wecken, indem ich meine nasse, kalte Nase unter die Bettdecke schiebe.

Wir haben eine Klingel! Und ich werde nicht jedes mal bellen, wenn ich im Fernsehen eine höre.

Ich werde Frauchens Unterwäsche nicht stehlen und damit durch die Straße rennen.

Das Sofa ist kein Handtuch!

Auchdie Hosenbeine meiner Menschen sind kein Handtuch!

Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.

 

Der Knigge für Hunde

1. Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich KEINESFALLS abtrocknen! Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken. Tipp: noch mehr Spaß dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!

2. Benimm dich wie ein überführter Täter. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest. Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch die Wohnung nach Schäden abzusuchen! (Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.)

3. Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen. Lerne es perfekt. Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deinen Menschen völlig dumpf und ratlos an. Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht.

4. Bringe deinen Menschen Geduld bei. Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab, während deine Menschen warten. Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts, an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.

5. Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich. Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und wo du am besten von allen gesehen wirst. Lass' dir Zeit dabei und vergewissere dich, dass jeder zuschaut. Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben.


6. Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab, wenn du mit deinem Menschen beim spazieren gehen andere Menschen triffst.

7. Mache deine eigenen Regeln. Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim Apportieren zurück. Lass' die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen.

8. Verberge dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie nicht an der Tür. Verstecke dich besser und lass' sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert! (Komm
nicht zum Vorschein bis mindestens einer der Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.)

9. Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit. Lauf so langsam wie möglich zurück und wirke dabei völlig unbeteiligt.

10. Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deines Menschen läutet. Lass ihn dich nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten. Sobald ihr zurück seid, falle sofort gut sichtbar in Tiefschlaf. (Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren, nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!

 

Positive Verstärkung..................so bitte nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

- Gruber, schönen guten Tag Frau Klein
Tach Herr Gruber. Na, wie macht sich Ihr Balthasar? Kommen Sie voran?
- Deswegen rufe ich an. Balthasar hat sich in meine Wade verbissen und schüttelt sie.
Oh. Das ist ein Rückschritt. Aber wir wussten ja, dass das ein langer Weg werden kann.
- Ja. Ich weiß. Aber was mach' ich jetzt? Hölle, tut das weh!
Herr Gruber. Sie müssen Ihre eigenen Befindlichkeiten ein wenig zurückstellen.
Wie tief beißt Balthasar gerade zu? Mehr als die Hälfte eines halben Hundezahnes?
- Moment. Ich schau' mal....Ja! Und es blutet stark.
Dann ist es schon Beißgrad 4. Okay.
Das ist eindeutig aggressiv.
Haben Sie schon versucht, Balthasar mit Gewalt wegzuzerren, oder ihn zu schlagen?
- Selbstverständlich nicht!

Gott sei Dank! Sehr gut. Negative Eindrücke bleiben beim Hund stärker haften, als Positive.
Das sollten wir auf jeden Fall vermeiden.
- Auuuuua! Aaaaaah!
Herr Gruber. Bitte!
Natürlich darf Ihr Hund spüren, dass Ihnen das nicht gefällt. Aber achten Sie bitte darauf, ihn nicht zu verstören.
Er kennt solche lauten Töne von Ihnen doch gar nicht, und das könnte ihn aus seinem seelischen Gleichgewicht bringen.
- Ja, ja. Schon okay.
Wie weit ist das "Aus" schon gefestigt, Herr Gruber?
- Eigentlich gar nicht - boo
oaaah, tut das weh! - der Schlingel macht nur "Aus", wenn er dafür sein Lieblingsleckerlie bekommt, und selbst dann nicht immer.
Okay, dann scheidet das aus. Wir geben Kommandos nur, wenn wir Sie auch durchsetzen können. Nicht wahr, Herr Gruber?
- Ja, klar.
Dann müssen wir ausnahmsweise einmal eine etwas gröbere Methode anwenden, Herr Gruber.
Sagen Sie "Nein!". Energisch, aber nicht böse oder drohend. Nur so laut, dass er verblüfft ist.
Balthasar ist ein ängstlicher Hund. Wir wollen den kleinen Racker ja nicht traumatisieren.

- Nein, nein. Natürlich nicht! In Ordnung, ich probiers.
....
- Balti, Nein!
Was macht Balthasar?
- Er schüttelt.
- Ingeboooorg! Würdest Du bitte mal mein Blut vom Boden aufwischen? Balthipupsi bekommt ja ganz nasse Pfoten!
Herr Gruber. Ich denke, da hilft dann nur noch Ignorieren.
Vermeiden Sie jeden Blickkontakt, sprechen Sie nicht mit ihm, berühren ihn nicht und unterlassen alles, was sein Verhalten belohnen könnte.
- Ich kann sowieso kaum noch gucken, und das Sprechen fällt mir schwer. Ich werd' auch sehr müde. Durch den Blutverlust wahrscheinlich.
Aha. Verstehe. Also dann bitten Sie doch Ihre Frau
, dass Sie mit dem Klicker und einem Leckerlie bereitsteht.
Sobald er das Interesse verloren hat und loslässt bitte sofort mit Klicker und einem Leckerlie positiv verstärken.
Dabei ist das Timing sehr wichtig, aber das wissen Sie ja.
-Herr Gruber?
....Herr Gruber?
- Hier ist Frau Gruber. Mein Mann ist gerade ohnmächtig geworden. Aber ich habe alles mitgehört und hab' Klicker und Leckerlie schon in der Hand
Klasse, Frau Gruber! Das wird schon. Sie sind auf dem richtigen Weg.
- Danke, Frau Klein, Sie haben uns sehr geholfen.